Denkmal-AfA in Erfurt: Steuervorteile für Kapitalanleger
Erfurt besitzt eines der besterhaltenen mittelalterlichen Stadtzentren Deutschlands und blieb von Kriegszerstörungen weitgehend verschont. Das Stadtbild aus romanischen Kirchen, Fachwerkhäusern und Bürgerhäusern aus fünf Jahrhunderten bietet Kapitalanlegern ein breites Spektrum denkmalgeschützter Objekte.
Denkmalbestand in Erfurt
Erfurt zählt ca. 1.100 eingetragene Kulturdenkmale. Der Bestand umfasst vor allem Gebäude aus Mittelalter, Renaissance und Gründerzeit.
- Baudenkmale gesamt
- ca. 1.100
- Bundesland
- Thüringen
- Grunderwerbsteuer
- 6,5 %
Steuerliche Rahmenbedingungen in Thüringen
Für denkmalgeschützte Immobilien in Erfurt gilt die erhöhte Abschreibung nach § 7i EStG. Käufer, die selbst sanieren oder eine denkmalgerecht sanierte Immobilie erwerben, können im Sanierungszeitraum bis zu 9 % der Sanierungskosten pro Jahr steuerlich geltend machen (in den ersten 8 Jahren), danach 7 % über weitere 4 Jahre – insgesamt bis zu 100 % der anerkannten Kosten.
Hinzu kommen die regulären Gebäudeabschreibungen nach § 7 Abs. 4 EStG (2 % oder 2,5 % je nach Baujahr). Die Grunderwerbsteuer in Thüringen beträgt 6,5 % – ein einmaliger Kostenfaktor, der beim Kaufpreisvergleich berücksichtigt werden sollte.
Die Anerkennung der Sanierungskosten setzt eine denkmalrechtliche Genehmigung sowie die Abstimmung mit dem zuständigen Landesdenkmalamt voraus. Eine frühzeitige Einbindung eines auf Denkmalschutz spezialisierten Steuerberaters ist empfehlenswert.
Was Erfurt von anderen Standorten unterscheidet
Besterhaltenes mittelalterliches Stadtbild Deutschlands – der Bestand reicht weit über Gründerzeitarchitektur hinaus und umfasst einzigartige Objekte aus Renaissance und Frühbarock.
Steuerersparnis für Erfurt berechnen
Mit dem Denkmal-Steuerrechner können Sie in wenigen Schritten ermitteln, wie viel Steuer Sie durch eine Denkmalimmobilie in Erfurt über 12 Jahre sparen können.
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